Anwaltskanzlei Gründig - Bankrecht, Kapitalmarktrecht, Immobilienrecht Deutscher Anwaltverein


Immobilienfonds

Atlas Fonds

Beteiligungsfonds Fünfte GbR

Brentana Wohnbau Fonds

CUMULUS Fonds

DCM GmbH & Rendite Fonds KG

Degi Europa

Degi International

Dreiländer Beteiligungsobjekt DLF Walter Fink KG

Dritte Grundbesitz KG RENTADOMO Fondsverwaltung GmbH & Co. KG

Erste Grundbesitz KG RENTADOMO Fondsverwaltung GmbH & Co. KG

Falk Fonds 66 | 68 | 70 | 71 | 72 | 73

Falk Fonds 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79

Fonds Neue Bundesländer Nr. 1-3 GdbR

FUNDUS Baubetreuung Immobilienanlage KG

Fundus Fonds

Gewerbefonds Jena GbR

Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern GbR

GWF Grundbesitz Wohnbaufonds Bayon GbR

HANSEATICA Europa Immobilien Fonds Nr. 1

IBH Immobilienfonds

IVG Immobilienfonds GmbH

IVV-GbR Reutlingen-Eningen/Ebersbach a.d.F.

Karow-Iota GbR

MAGA VII GbR

Morgan Stanley P2 Value

Premium Management Immobilien-Anlagen (PMI)

PLAN Immobilienfonds Möllendorferstraße 104/105 Nerlich GmbH & Co. KG

Rheierbacher Wohn- und Gewerbefonds

R & S Grundstücksgesellschaft Klemkestr. 4 GbR

R & W Immobilienfonds GbR

Senon Immobilienfonds

Thomae Fonds 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8

Thomae und Partner Wohnbesitz Anteile KG

VEAG Vermögens-, Aufbau- und Immobilien GmbH & Co- Fonds 195 KG

W. Grubmüller Vermögensverwaltung Fonds KG

WGS Fonds 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37

WGS Fonds 38 | 39 | 40 | 41

Wohnwertfonds Dresden Goetheallee 43 GbR


Kapitalanlagen

AIF American Investment & Finance Corporation

Amersham Investments Limited

CaptialInform Limited

Cobold 62 Anleihen

F&P Aktiengesellschaft & Co. KG

GVP Finance (Suisse) S.A.

Phoenix

sBI swissBEST INVEST AG

Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG

Wirecard Aktien


Vertriebsgesellschaften

AWD


Andere Beteiligungen

ALAG Auto-Mobil AG & Co. KG

Dreilänger Beteiligungsobjekt DLF Walter Fink KG

Frankonia Sachwert AG

GOJ Immobilienhandel AG

IMF Internationale Medien und Film GmbH & 3. Produktion KG

Lease Trend AG

OstWest leasing OWL AG

Securenta

Südwest Finanz Vermittlung Dritte AG


Immobilien und Wohneigentumsanlagen (Verkäufer/Bauträger)

Aachen, Peliserkerstraße (A.G.I.B. Aktiengesell- schaft für Grundbesitz und Industriebeteiligun- gen)

Annaberg-Buchholz, Karlsbader Straße (Seidel Immobilien GbR)

Aue, Alfred-Brodauf-Straße 24 (Seidel Immobilien GbR)

Braunlage, Grüne Aue (Royal Treuhand Finanzbe- ratungsgesellschaft mbH)

Fürth, Sonnenstraße (Projekt Plus GmbH Baubetreuungs- und Generalplaner GmbH)

Halle/Seepark Salzmünde

Halle-Diemitz

Leipzig-Wahren, Annaberger Straße/Horst-Heilmann-Straße (Projekt Plus GmbH Baube- treuungs- und Generalplaner GmbH)

Oberhof, Panorama-Appartments

Villingen-Schwenningen, Bussard-/Sperber Straße (GEF Gesellschaft für Immobilien-Investitionen GmbH)

WEG Lübeck Teutonen Weg

Zemmer, Gihernstraße (Pyramid Immobilien- und Anlagenberatung)


Banken/Versicherungen

Archon Capital Bank Deutschland GmbH

BAG Bankaktiengesellschaft

Bankhaus Partin GmbH & Co. KG aA (Insolvenz)

Bank Schilling & CO Aktiengesellschaft

Bayerische Hypotheken und Wechselbank AG / HypoVereinsbank AG / UniCredit Bank AG

Beneficial Bank

BFK Bank

BHW Bausparkasse AG / BHW Bank AG / Postbank

Commerzbank AG

Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA / TARGOBANK AG & Co. KGaA

Credit Plus Bank

Deutsche Bank AG / Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG

Deutsche Bausparkasse Badenia AG

Deutschen Hypothekenbank Frankfurt AG / Eurohypo AG

Dresdner Bank AG

Fürstlich Castell´sche Bank, Credit-Casse KG auf Aktien

Genossenschaftsbank / BAG

Karlsruher Lebensversicherung AG / Württembergische Lebensversicherung AG

Kreissparkasse Aue-Schwarzenberg

L-Bank Baden-Württemberg / Landesbank Baden-Württemberg / Baden-Württembergische Bank (BW Bank)

Privatbank Reithinger GmbH & Co.KG (Insolvenz)

Raiffeisenbank Feldkirchen bei München eG

Santander Consumer Bank AG

Sparda-Bank

Sparkasse Gera-Greiz

Sparkasse Chemnitz

Sparkasse Leer- Wehner / Sparkasse Leer-Wittmund

Sparkasse Mainfranken

Sparkasse Mannheim / Sparkasse Rhein Neckar Nord

Sparkasse Menden / Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer-Menden

Sparkasse Westholstein

Volksbank Backnang

Volksbank Baden-Baden

Volksbank Erzgebirge eG

Volksbank Esslingen eG

Volksbank Filder eG

Volksbank Göppingen eG

Volksbank Kirchheim Teck eG/Volksbank Kirchheim Nürtingen eG

Volksbank Ludwigsburg eG

Volksbank Markgröningen eG

Volksbank Rastatt /BAG Bankaktiengesellschaft

Volksbank Reutlingen eG

Volksbank Schwäbisch Gmünd eG

Vorarlberger Landesbank

VR-Bank Stuttgart eG

VR-Bank Würzburg eG

Wüstenrot Bausparkasse AG / Wüstenrot Bank AG


Insolvenzrecht und Unternehmenssanierung

Inkasso- und Forderungseinziehung

Schuldnerberatung



Wichtige und aktuelle Urteile

05.06.2007 | Bundesgerichtshof

Urteil vom 05.06.2007, Az.: XI ZR 348/05

Aufklärungspflicht des Vermittlers über Innenprovisionen - Zurechnung an die Bank

Der 11. Senat des BGH hat sich mit seinem Urteil vom 05.06.2007, Az.: XI ZR 348/05 der Rechtsprechung des 3. Senats zur Aufklärungspflicht des Vermittlers über falsch angegebene bzw. verborgene Innenprovisionen angeschlossen. Es hat keinen Einfluss auf die Aufklärungspflicht des Vermittlers im Jahr 1991, dass die zusätzliche Provision nicht aus Mitteln der Fondsgesellschaft sondern aus den Mitteln der WGS GmbH, einer der beiden Gründungsgesellschafterinnen der Fondsgesellschaft, geflossen ist.

Entsprechend der neuen Rechtsprechung des 11. Senats, nach den Urteilen vom 25.04.2006, Az.: XI ZR 193/04 und 16.5.2006, Az.: XI ZR 6/04 kann jedoch nur ein vorsätzliches Verhalten des Vermittlers beim verbundenen Geschäft oder institutionalisierten Zusammenwirken der Bank entgegengehalten werden. Dabei sei der Stand der Rechtsprechung zu den verborgenen Innenprovisionen im Jahr des Vertragsabschlusses zu berücksichtigen und dass ein Rechtsirrtum den Vorsatz ausschließt.

Letztere Feststellung des 11. Senats ist jedoch außerordentlich problematisch. Hinsichtlich der Aufklärungspflicht des Vermittlers zu Falschangaben in den Prospekten handelt es sich um die Frage, ob eine arglistige Täuschung gemäß § 123 BGB oder auch Betrug gemäß § 263 StGB vorliegt oder nicht. Insoweit hat der Gesetzgeber aber eindeutig festgelegt, dass der Rechtsirrtum grundsätzlich den Vorsatz des Täters nicht ausschließt (vgl. § 17 StGB). Nur der Tatsachenirrtum gemäß § 16 StGB führt zum Vorsatzausschluss. Es ist eine grundlegende Entscheidung des Gesetzgebers, dass der Täter, der sich gegen die Wertungen des Gesetzgebers stellt, nicht vom Vorwurf des Vorsatzes entlastet wird. Vorsatz bedeutet insoweit nur, dass der Täter sämtliche Tatbestandsmerkmale, die zur Verwirklichung des Straftatbestandes gehören, kennt. Ob er weiß, dass dies verboten ist, ist grundsätzlich nicht maßgeblich. Würde man daher dieser apodiktischen Feststellung des BGH folgen, dass der Rechtsirrtum den Vorsatz ausschließt, könnte die abstruse Situation eintreten, dass der Vermittler (oder der Verkäufer) wegen Betruges zu verurteilen ist, da ein Rechtsirrtum insoweit vermeidbar war (vgl. § 17 StGB), der Bank jedoch dieses Verhalten mangels Vorsatz nicht zuzurechnen sei, da zivilrechtlich der Vermittler sich im Rechtsirrtum befunden habe. Ein unhaltbarer Widerspruch!

Der 11. Senat verwies zur Begründung seiner Auffassung auf ältere Entscheidungen des BGH, in denen angeblich diese Frage entschieden worden sei. Dabei handelte es sich aber ausschließlich um Entscheidungen zu § 839 BGB (Amtspflichtverletzung). Generell kommt es auf diese Frage im Zivilrecht nicht entscheidend an, da hier die Haftung auf Schadenersatz unabhängig davon eintritt, ob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt wurde.

Dagegen ist jedoch die Rechtsprechung, wann eine arglistige Täuschung im Rahmen des § 123 BGB anzunehmen ist, außerordentlich weit. So wird z.B. selbst bei gutem Glauben Arglist angenommen, wenn jemand ins Blaue hinein objektiv unrichtige Erklärungen abgibt und dabei das Fehlen einer zuverlässigen Beurteilungsgrundlage nicht offen legt (BGH NJW 1980, 2460; 81, 1441).

Wie soll also der Vermittler glaubhaft machen, dass er nicht wusste, dass falsche Angaben in einem Prospekt, gegenüber dem Anleger aufzuklären sind? Ohne dass man ein juristisches Studium absolviert haben muss, dürfte es wohl Allgemeingut sein, dass jeder Verkäufer bzw. Vermittler bei jeglichem Kaufvertrag unrichtige Angaben in den Verkaufsunterlagen bzw. mündlich geäußerte falsche Aussagen, richtig zu stellen hat. Wie hierüber jemand irren können soll, ist schwer vorstellbar.



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Aktuelles


01.09.2011 - PMI / Commerzbank

25.07.2011 - Citibank / Targobank

25.07.2011 - Falk-Fonds 73 und weitere

20.07.2011 - Oberhof, Panorama-Appartments

29.06.2011 - WGS-Fonds 35 / Sparkasse
Backnang

24.05.2011 - Amersham Investment Limited


Urteile


Urteil vom 22.03.2011 | Az.: XI ZR 33/10
Bundesgerichtshof


Urteil vom 28.10.2009 | Az.: 4 U 47/08
Brandenburgisches OLG


Urteil vom 24.08.2009, Az.: 04 O 2098/08
Landgericht Leipzig


Beschluss vom 24.04.2009 | Az.: I-34 W 66/08
Oberlandesgericht Hamm


Urteil vom 12.03.2008 | Az.: 11 O 361/05
Landgericht Frankfurt(Oder)



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