Bundesgerichtshof 

Urteil vom 10.11.2009, Az.: XI ZR 252/08

Vollständiger Schadensersatzanspruch für alle WGS-Anleger | Kenntnisse der Vertriebsgesellschaft sind der Bank zuzurechnen

OLG Brandenburg

Urteil vom 28.10.2009, Az.: 4 U 47/08

Aufklärungspflicht des Vermittlers über Innenprovisionen - Zurechnung an die Bank

Bundesgerichtshof 

Urteil vom 05.06.2007, Az.: XI ZR 348/05

Aufklärungspflicht des Vermittlers über Innenprovisionen - Zurechnung an die Bank

Der 11. Senat des BGH hat sich mit seinem Urteil vom 05.06.2007, Az.: XI ZR 348/05 der Rechtsprechung des 3. Senats zur Aufklärungspflicht des Vermittlers über falsch angegebene bzw. verborgene Innenprovisionen angeschlossen.

Bundesgerichtshof 

Urteil vom 22.03.2007, Az.: III ZR 218/06

Aufklärungspflicht des Vermittlers über Innenprovisionen

Zu den WGS-Fonds hat nunmehr der 3. Senat des BGH in seinem Urteil vom 22.03.2007, Az.: III ZR 218/06 entschieden, dass unabhängig von der Höhe der weiterhin gezahlten Innenprovisionen der dies wissende Vermittler den Anleger über die im Prospekt falsch angegebene Provisionshöhe aufzuklären hat.

Die Wohnungsbaugesellschaft Stuttgart hat insgesamt 41 WGS-Fonds aufgelegt, die letzten sind:

GVV Grundstücks-, Vermögens- und Verwaltungs-GbR

  • Fonds 31 | Esslingen / Stuttgart
  • Fonds 32 | Leonberg / Dietzingen
  • Fonds 33 | Leinfelden-Echtergingen / Stuttgart-Möhringen
  • Fonds 34 | Wolfstor 2, 73728 Esslingen
  • Fonds 35 | Sillenbrucher Markt, 70619 Stuttgart
  • Fonds 36 | Stuttgart / Leinfelden-Echterdingen
  • Fonds 37 | Stuttgart - Mitte 4
  • Fonds 38 | Stuttgart - Filderstadt
  • Fonds 39 | Stuttgart / Fellbach
  • Fonds 40 | Ludwigsburg "Am Schlosspark"
  • Fonds 41 | Leinfelden - Echterdingen

22.12.2009 | WGS-Fonds 

Vollständiger Schadensersatzanspruch für alle WGS-Anleger - Kenntnisse der Vertriebsgesellschaft sind der Bank zuzurechnen

Bei den WGS-Fonds ist eine nicht offen gelegte Innenprovision gezahlt worden, weshalb die Angaben in den jeweiligen Fondsprospekt zur Höhe der gezahlten Provision von 1839 DM je Anteil falsch gewesen sind. Verschiedene Gerichte hatten die Auffassung vertreten, dass nur dann eine arglistige Täuschung vorliegt, wenn der unmittelbar tätige Vermittler Kenntnis davon hatte, dass die Angaben zur Provision im Prospekt falsch sind, z.B. weil er selbst eine höhere Provision erhielt. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 10.11.2009, Aktenzeichen XI ZR 252/08, Textziffer 30 nun bestätigt, dass "ein arglistiges Verhalten der eingeschalteten Vertriebsgesellschaft vorliegt", wenn diese über das geschäftsrelevante Wissen zur Zahlung der Innenprovision verfügte. Diese arglistige Täuschung muss sich beim Verbundgeschäft die Bank entgegenhalten lassen.

Auch nach Jahren noch eine Chance von den WGS-Fonds loszukommen? | Informationen zur Rückabwicklung der bestehenden Finanzierung zu Ihrem WGS-Fonds

Der Erwerb Ihr Anteile an einem WGS-Fonds liegt schon einige Jahre zurück. Um so eindringlicher stellt sich die Frage, ob es noch heute eine echte Chance gibt, von den damit verbunden Verbindlichkeiten endgültig frei zu kommen.

Immobilien - Steuersparmodelle - ein Fass ohne Boden?

Seit Herbst 1990 zogen ganze Heerscharen von angeblich seriösen Vermittlern durch Deutschland und klopften auf angebliche Empfehlung von Bekannten oder Arbeitskollegen an die Wohnungstüren vieler Bürger und fragten, ob man denn nicht Steuern sparen oder eine Alterssicherung aufbauen wolle.

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